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ARFUR cover

ARFUR · Titel 8

Blóð af blóði

Altisländisch

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Liedtext

Bræður mínir dóu í höll þinni, Þú hlóst, þú hélst að ég gleymdi, Þú tókst mig sem konu, ekki sem hefnd, Þú vissir ekki hvað ég ber í mér. Synir okkar léku sér við fætur mína, Ég horfði á þá, ég hugsaði um Gunnar, Ég tók hnífinn minn með rólegri hendi, Móðurást brann til ösku þá nótt. Guðrún hefnir, Guðrún tekur, Synir hennar verða að gulli og blóði, Guðrún ber fram kaleik og hjörtu, Atli étur það sem hann elskaði mest. Guðrún hefnir, Guðrún tekur, Synir hennar verða að gulli og blóði, Guðrún ber fram kaleik og hjörtu, Atli étur það sem hann elskaði mest. Ég sagði honum sannleikann að lokum, Hann fölnaði, hann skildi loksins, Kaleikur hans var hauskúpa sonar hans, Kjötið hans var hjarta eigin blóðs. Étið! Étið! Blóð af blóði! Étið! Étið! Blóð af blóði! Étið! Étið! Blóð af blóði! Étið! Étið! Blóð af blóði! Guðrún hefnir, Guðrún tekur, Synir hennar verða að gulli og blóði, Guðrún ber fram kaleik og hjörtu, Atli étur það sem hann elskaði mest. Guðrún hefnir, Guðrún tekur, Synir hennar verða að gulli og blóði, Guðrún ber fram kaleik og hjörtu, Atli étur það sem hann elskaði mest. Hvað hef ég etið? Hvað hef ég drukkið? Synir þína, Atli. Blóð af þínu blóði. Ég brenn fyrir þetta! Þú brennur í nótt, í eigin höll. Guðrún hefnir, Guðrún tekur, Synir hennar verða að gulli og blóði, Guðrún ber fram kaleik og hjörtu, Atli étur það sem hann elskaði mest. Guðrún hefnir, Guðrún tekur, Synir hennar verða að gulli og blóði, Guðrún ber fram kaleik og hjörtu, Atli étur það sem hann elskaði mest. Höllin brennur, hefndin er lokið, Höllin brennur, hefndin er lokið. Höllin brennur, hefndin er lokið, Höllin brennur, hefndin er lokið.

Meine Brüder starben in deiner Halle, Du lachtest, du dachtest, ich vergäße, Du nahmst mich als Frau, nicht als Rache, Du wusstest nicht, was ich in mir trage. Unsere Söhne spielten zu meinen Füßen, Ich sah sie an, ich dachte an Gunnarr, Ich nahm mein Messer mit ruhiger Hand, Mutterliebe verbrannte zu Asche in jener Nacht. Guðrún rächt, Guðrún nimmt, Ihre Söhne werden zu Gold und Blut, Guðrún trägt den Becher auf und die Herzen, Atli isst, was er am meisten liebte. Guðrún rächt, Guðrún nimmt, Ihre Söhne werden zu Gold und Blut, Guðrún trägt den Becher auf und die Herzen, Atli isst, was er am meisten liebte. Zuletzt sagte ich ihm die Wahrheit, Er erbleichte, er begriff endlich, Sein Becher war der Schädel seines Sohnes, Sein Fleisch war das Herz seines eigenen Blutes. Iss! Iss! Blut von deinem Blut! Iss! Iss! Blut von deinem Blut! Iss! Iss! Blut von deinem Blut! Iss! Iss! Blut von deinem Blut! Guðrún rächt, Guðrún nimmt, Ihre Söhne werden zu Gold und Blut, Guðrún trägt den Becher auf und die Herzen, Atli isst, was er am meisten liebte. Guðrún rächt, Guðrún nimmt, Ihre Söhne werden zu Gold und Blut, Guðrún trägt den Becher auf und die Herzen, Atli isst, was er am meisten liebte. Was habe ich gegessen? Was habe ich getrunken? Deine Söhne, Atli. Blut von deinem Blut. Ich werde dafür brennen! Du brennst noch heute Nacht, in deiner eigenen Halle. Guðrún rächt, Guðrún nimmt, Ihre Söhne werden zu Gold und Blut, Guðrún trägt den Becher auf und die Herzen, Atli isst, was er am meisten liebte. Guðrún rächt, Guðrún nimmt, Ihre Söhne werden zu Gold und Blut, Guðrún trägt den Becher auf und die Herzen, Atli isst, was er am meisten liebte. Die Halle brennt, die Rache ist vollbracht, Die Halle brennt, die Rache ist vollbracht. Die Halle brennt, die Rache ist vollbracht, Die Halle brennt, die Rache ist vollbracht.

Die Geschichte zum Lied

Guðrún Gjúkadóttir wurde nach Sigurðs Tod mit Atli vermählt. Als Atli ihre Brüder Gunnarr und Högni um des Rheingoldes willen tötete, fiel die Rache ihr zu, und die Quellen lassen sie diese ganz vollziehen. Atlakviða und Völsunga saga stimmen überein in dem, was sie tat. Sie tötete die beiden Söhne, die sie Atli geboren hatte, ließ Becher aus ihren Schädeln fertigen und setzte ihm ihre Herzen vor und ihr Blut, mit Wein vermischt. Erst nach dem Mahl sagte sie ihm, was er gegessen hatte. Dann steckte sie die Halle in Brand, mit Atli und seinen Männern darin, und tötete ihn eigenhändig. Das Lied sittlich zu deuten, unterlässt das Gedicht, und das Lied tut es ebenso wenig. Die Logik ist die der Fehde: ein Totschlag wird mit einem Totschlag beantwortet, der den Täter so viel kostet wie den Rächer. Guðrún vernichtet ihre eigenen Kinder, um Atli alles zu nehmen, und das Letzte, was in der Geschichte steht, ist das Feuer. Die Seite der Brüder in derselben Fehde ist der vorige Titel, Þögnin okkar.