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ARFUR cover

ARFUR · Titel 6

Gef mér sverðið

Altisländisch

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Liedtext

Ég klæddist brynju, ekki kjól, Ég bar sverð, ekki nál, Þeir kölluðu mig undarlega, Ég kallaði mig frjálsa. Hervör gengur inn í eldinn, Hervör vekur dauða menn, Hervör óttast ekki bölvun, Tyrfingur verður minn. Hervör gengur inn í eldinn, Hervör vekur dauða menn, Hervör óttast ekki bölvun, Tyrfingur verður minn. Ég sigldi til hauganna einn, Loginn brann blár í myrkri, Draugar risu, jörðin skalf, Ég kallaði á föður minn dauðan. Angantýr! Gef mér sverðið! Angantýr! Gef mér sverðið! Angantýr! Gef mér sverðið! Angantýr! Gef mér sverðið! Hervör gengur inn í eldinn, Hervör vekur dauða menn, Hervör óttast ekki bölvun, Tyrfingur verður minn. Hervör gengur inn í eldinn, Hervör vekur dauða menn, Hervör óttast ekki bölvun, Tyrfingur verður minn. Sverðið mun drepa með hverri drátt, Ég ræð eigin örlögum! Bölvunin fylgir blóði þínu að eilífu, Þá fylgi ég henni frjáls! Hervör gengur inn í eldinn, Hervör vekur dauða menn, Hervör óttast ekki bölvun, Tyrfingur verður minn. Hervör gengur inn í eldinn, Hervör vekur dauða menn, Hervör óttast ekki bölvun, Tyrfingur verður minn. Tyrfingur er minn, bölvunin er mín, Tyrfingur er minn, bölvunin er mín. Tyrfingur er minn, bölvunin er mín, Tyrfingur er minn, bölvunin er mín.

Ich trug Panzer, kein Kleid, Ich trug ein Schwert, keine Nadel, Sie nannten mich sonderbar, Ich nannte mich frei. Hervör geht ins Feuer, Hervör weckt die toten Männer, Hervör fürchtet den Fluch nicht, Tyrfingr wird mein sein. Hervör geht ins Feuer, Hervör weckt die toten Männer, Hervör fürchtet den Fluch nicht, Tyrfingr wird mein sein. Ich segelte allein zu den Grabhügeln, Die Flamme brannte blau im Dunkeln, Draugar erhoben sich, die Erde bebte, Ich rief meinen toten Vater an. Angantýr! Gib mir das Schwert! Angantýr! Gib mir das Schwert! Angantýr! Gib mir das Schwert! Angantýr! Gib mir das Schwert! Hervör geht ins Feuer, Hervör weckt die toten Männer, Hervör fürchtet den Fluch nicht, Tyrfingr wird mein sein. Hervör geht ins Feuer, Hervör weckt die toten Männer, Hervör fürchtet den Fluch nicht, Tyrfingr wird mein sein. Das Schwert wird töten bei jedem Zug, Ich bestimme mein eigenes Schicksal! Der Fluch folgt deinem Blut in Ewigkeit, Dann folge ich ihm als freie Frau! Hervör geht ins Feuer, Hervör weckt die toten Männer, Hervör fürchtet den Fluch nicht, Tyrfingr wird mein sein. Hervör geht ins Feuer, Hervör weckt die toten Männer, Hervör fürchtet den Fluch nicht, Tyrfingr wird mein sein. Tyrfingr ist mein, der Fluch ist mein, Tyrfingr ist mein, der Fluch ist mein. Tyrfingr ist mein, der Fluch ist mein, Tyrfingr ist mein, der Fluch ist mein.

Die Geschichte zum Lied

Die Hervarar saga ok Heiðreks erzählt von Hervör, der Tochter des Berserkers Angantýr. Sie wuchs auf mit dem, was die Saga Männerarbeit nennt, griff zu den Waffen und lebte eine Zeit lang als Geächtete unter dem Namen Hervarðr. Das Schwert Tyrfingr war von Zwergen unter Zwang geschmiedet worden, und sie verfluchten es: es solle bei jedem Ziehen einen Mann töten, und es solle drei Menschen der Sippe den Tod bringen. Angantýr wurde damit auf Samsey bestattet, wo er gefallen war. Hervör segelte allein zur Insel. Die Mannschaft wollte nicht an Land, weil die Hügel nachts im Grabfeuer brannten. Sie ging dennoch hinauf und rief ihren Vater beim Namen, bis er antwortete. Der Wechselgesang ist ein Streitgespräch. Angantýr sagt ihr, was das Schwert ist, und weigert sich: keine Frau solle es tragen, und es werde ihr Geschlecht vernichten. Sie antwortet, der Preis sei ihr gleich, und fordert es erneut. Er gibt es ihr. Das Lied behält ihre Seite: der Fluch ist wirklich, ihr wurde genau gesagt, was er bewirken wird, und sie nimmt ihn dennoch als ihr Erbe.