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ARFUR cover

ARFUR · Titel 10

Hvað konungur er ekki

Altisländisch

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Liedtext

Knútur ríkir, þrjú lönd í einni hendi, England, Noregur, Danmörk, allt mitt, En einn dag settist ég við sjóinn, Til að sýna hvað konungur er ekki. Knútur ríkir, þrjú lönd í einni hendi, England, Noregur, Danmörk, allt mitt, En einn dag settist ég við sjóinn, Til að sýna hvað konungur er ekki. Þrjú ríki bogna undir mér, Ég sigraði England með sverði og samningi, Hirðmenn mínir hrósuðu mér óendanlega, Sögðu ég réði jafnvel hafinu sjálfu. Ég lét bera hásæti mitt að ströndinni, Ég settist þar sem flóðið kæmi að, Ég skipaði sjónum að hörfa fyrir mér, Hirðmenn mínir horfðu, hljóðir og vissir. Knútur ríkir, þrjú lönd í einni hendi, England, Noregur, Danmörk, allt mitt, En einn dag settist ég við sjóinn, Til að sýna hvað konungur er ekki. Knútur ríkir, þrjú lönd í einni hendi, England, Noregur, Danmörk, allt mitt, En einn dag settist ég við sjóinn, Til að sýna hvað konungur er ekki. Sjórinn hlýddi ekki, sjórinn kom nær, Fætur konungsins urðu blautir og kaldir, Hirðmenn stóðu agndofa, konungurinn brosti, Vald mitt nær ekki yfir Guði sjálfum. Þeir kölluðu mig almáttugan, Ah-ah-ah-aaaah... Ég sýndi þeim sannleikann með blautum fótum — enginn konungur er guð! Knútur ríkir, þrjú lönd í einni hendi, England, Noregur, Danmörk, allt mitt, En einn dag settist ég við sjóinn, Til að sýna hvað konungur er ekki. Knútur ríkir, þrjú lönd í einni hendi, England, Noregur, Danmörk, allt mitt, En einn dag settist ég við sjóinn, Til að sýna hvað konungur er ekki. Sjórinn kom, sjórinn kenndi mér, Sjórinn kom, sjórinn kenndi mér. Sjórinn kom, sjórinn kenndi mér, Sjórinn kom, sjórinn kenndi mér.

Knut herrscht, drei Länder in einer Hand, England, Norwegen, Dänemark, alles mein, Doch eines Tages setzte ich mich ans Meer, Um zu zeigen, was ein König nicht ist. Knut herrscht, drei Länder in einer Hand, England, Norwegen, Dänemark, alles mein, Doch eines Tages setzte ich mich ans Meer, Um zu zeigen, was ein König nicht ist. Drei Reiche beugen sich unter mir, Ich gewann England mit Schwert und Vertrag, Meine Hofleute priesen mich ohne Ende, Sagten, ich herrsche selbst über das Meer. Ich ließ meinen Thron ans Ufer tragen, Ich setzte mich, wo die Flut kommen würde, Ich befahl dem Meer, vor mir zu weichen, Meine Hofleute sahen zu, schweigend und gewiss. Knut herrscht, drei Länder in einer Hand, England, Norwegen, Dänemark, alles mein, Doch eines Tages setzte ich mich ans Meer, Um zu zeigen, was ein König nicht ist. Knut herrscht, drei Länder in einer Hand, England, Norwegen, Dänemark, alles mein, Doch eines Tages setzte ich mich ans Meer, Um zu zeigen, was ein König nicht ist. Das Meer gehorchte nicht, das Meer kam näher, Die Füße des Königs wurden nass und kalt, Die Hofleute standen fassungslos, der König lächelte, Meine Macht reicht nicht über Gott selbst. Sie nannten mich allmächtig, Ah-ah-ah-aaaah... Ich zeigte ihnen die Wahrheit mit nassen Füßen — kein König ist ein Gott! Knut herrscht, drei Länder in einer Hand, England, Norwegen, Dänemark, alles mein, Doch eines Tages setzte ich mich ans Meer, Um zu zeigen, was ein König nicht ist. Knut herrscht, drei Länder in einer Hand, England, Norwegen, Dänemark, alles mein, Doch eines Tages setzte ich mich ans Meer, Um zu zeigen, was ein König nicht ist. Das Meer kam, das Meer lehrte mich, Das Meer kam, das Meer lehrte mich. Das Meer kam, das Meer lehrte mich, Das Meer kam, das Meer lehrte mich.

Die Geschichte zum Lied

Knut der Große herrschte über England, Dänemark und Norwegen, das Reich, das später Nordseereich genannt wurde. Den englischen Thron gewann er 1016 nach jahrelangem Krieg und hielt ihn ebenso durch Verträge wie durch Gewalt. Die Geschichte von der Flut erzählt Heinrich von Huntingdon, rund ein Jahrhundert nach Knuts Tod. Knut ließ seinen Stuhl ans Ufer stellen, als die Flut kam, und befahl dem Meer, ihn nicht zu berühren. Das Wasser stieg trotzdem über seine Füße. Heinrichs Pointe ist das Gegenteil dessen, wofür die Geschichte meist herhalten muss: Knut inszenierte sie, um Hofleute zurechtzuweisen, die ihm gesagt hatten, seine Macht kenne keine Grenze. Bei Heinrich trug er danach nie wieder seine Krone, sondern hängte sie an ein Kruzifix. Das Lied behält diese Lesart bei. Der König ist nicht verblendet und verliert nicht; er richtet die Vorführung selbst aus, und die nassen Füße sind das Argument. Die letzte Zeile ist sein eigener Schluss: die Macht eines Königs endet weit vor der Gottes.