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ARFUR cover

ARFUR · Titel 2

Ódauðleiki

Altisländisch

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Liedtext

Rúnir risu á brjósti mínu, Áður en ég sagði fyrsta orð, Óðinn kallaði mig skáld, Fyrir en ég kunni að ganga. Ég sit í Valhöll við hlið hans, Ég tek á móti föllnum hetjum, Þeirra nöfn deyja aldrei, Því ég syng þau að eilífu. Orð eru sverð, ljóð eru skildir, Bragi syngur, nafnið lifir. Bragi kveður, hetjan lifir, Bragi syngur, dauðinn tapar, Orð mín rista dýpra en stál, Ódauðleiki er ljóð mitt gefið. Bragi kveður, hetjan lifir, Bragi syngur, dauðinn tapar, Orð mín rista dýpra en stál, Ódauðleiki er ljóð mitt gefið. Iðunn er kona mín, epli hennar, Halda æsku guðanna eilíft, En orð mín halda hetjum lifandi, Löngu eftir að bein þeirra fúna. Orð eru sverð, ljóð eru skildir, Bragi syngur, nafnið lifir. Bragi kveður, hetjan lifir, Bragi syngur, dauðinn tapar, Orð mín rista dýpra en stál, Ódauðleiki er ljóð mitt gefið. Bragi kveður, hetjan lifir, Bragi syngur, dauðinn tapar, Orð mín rista dýpra en stál, Ódauðleiki er ljóð mitt gefið. Sverð þitt ryðgar, skjöldur þinn brotnar, Ah-ah-ah-aaaah... En nafn þitt í ljóði mínu — ryðgar aldrei, brotnar aldrei! Bragi kveður, hetjan lifir, Bragi syngur, dauðinn tapar, Orð mín rista dýpra en stál, Ódauðleiki er ljóð mitt gefið. Bragi kveður, hetjan lifir, Bragi syngur, dauðinn tapar, Orð mín rista dýpra en stál, Ódauðleiki er ljóð mitt gefið. Nafnið lifir, nafnið lifir, Í ljóði mínu, í ljóði mínu. Nafnið lifir, nafnið lifir, Í ljóði mínu, í ljóði mínu.

Runen stiegen auf meiner Brust, Bevor ich das erste Wort sprach, Odin nannte mich Skalden, Bevor ich gehen konnte. Ich sitze in Valhöll an seiner Seite, Ich empfange die gefallenen Helden, Ihre Namen sterben niemals, Denn ich singe sie in Ewigkeit. Worte sind Schwerter, Lieder sind Schilde, Bragi singt, der Name lebt fort. Bragi trägt vor, der Held lebt, Bragi singt, der Tod verliert, Meine Worte schneiden tiefer als Stahl, Unsterblichkeit ist mein geschenktes Lied. Bragi trägt vor, der Held lebt, Bragi singt, der Tod verliert, Meine Worte schneiden tiefer als Stahl, Unsterblichkeit ist mein geschenktes Lied. Iðunn ist meine Frau, ihre Äpfel, Halten die Götter ewig jung, Doch meine Worte halten Helden am Leben, Lange nachdem ihre Knochen vermodert sind. Worte sind Schwerter, Lieder sind Schilde, Bragi singt, der Name lebt fort. Bragi trägt vor, der Held lebt, Bragi singt, der Tod verliert, Meine Worte schneiden tiefer als Stahl, Unsterblichkeit ist mein geschenktes Lied. Bragi trägt vor, der Held lebt, Bragi singt, der Tod verliert, Meine Worte schneiden tiefer als Stahl, Unsterblichkeit ist mein geschenktes Lied. Dein Schwert rostet, dein Schild zerbricht, Ah-ah-ah-aaaah... Doch dein Name in meinem Lied — rostet nie, zerbricht nie! Bragi trägt vor, der Held lebt, Bragi singt, der Tod verliert, Meine Worte schneiden tiefer als Stahl, Unsterblichkeit ist mein geschenktes Lied. Bragi trägt vor, der Held lebt, Bragi singt, der Tod verliert, Meine Worte schneiden tiefer als Stahl, Unsterblichkeit ist mein geschenktes Lied. Der Name lebt fort, der Name lebt fort, In meinem Lied, in meinem Lied. Der Name lebt fort, der Name lebt fort, In meinem Lied, in meinem Lied.

Die Geschichte zum Lied

Bragi ist der Gott der Dichtkunst. Snorri nennt ihn in der Gylfaginning den Ersten im skáldskapr, der Kunst des Verses, und sagt, er sei wortkundiger als alle anderen. Seine Frau ist Iðunn, die die Äpfel hütet, die die Jugend der Götter bewahren. Zwei Einzelheiten des Liedes stammen unmittelbar aus den Quellen. Runen, die auf Bragis Zunge geritzt sind, erscheinen im Sigrdrífumál, in der Aufzählung der Orte, an denen Runen geschnitten werden. Dass Bragi die Toten in Valhöll empfängt, stammt aus dem Eiríksmál, wo Odin ihn aussendet, den ankommenden König zu begrüßen. Das Lied fügt beides zusammen: der Gott, dessen Kunst die Sprache ist, ist zugleich der, der die Gefallenen empfängt und ihre Namen spricht. Die Folgerung daraus gehört Bragi selbst und trifft das Thema des Albums. Iðunns Äpfel halten die Götter jung, doch einem toten Krieger nützen sie nichts. Ein Name überdauert nur, wenn ihn jemand vorträgt. Was der Dichter hinterlässt, hält länger als das Werk des Schmieds, denn Stahl rostet und Verse werden wiederholt.