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ARFUR cover

ARFUR · Titel 4

Úr valdi mínu

Altisländisch

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Liedtext

Gylfi konungur lofaði mér landi, Svo miklu sem ég gæti plægt, Hann hló, hann hélt það væri leikur, Hann þekkti ekki mátt minn. Fjórir synir mínir urðu að uxum, Hornin risu, húðin harðnaði, Ég beisl þá við plóginn minn, Og jörðin sjálf fann óttann. Gefjun plægir, jörðin rifnar, Fjórir uxar draga landið sjálft, Gefjun sker, hafið gleypir, Sjáland fæðist úr valdi mínu. Gefjun plægir, jörðin rifnar, Fjórir uxar draga landið sjálft, Gefjun sker, hafið gleypir, Sjáland fæðist úr valdi mínu. Jörðin sjálf öskraði undir plógnum, Björg brotnuðu, dalir opnuðust, Svíar horfðu og gátu ekkert gert, Meðan land þeirra sigldi til sjávar. Fjórir synir, fjórir uxar, Hornin rista dýpra en nokkurt sverð, Gylfi lofaði því sem hann hélt ómögulegt, Ég tók hann á orðinu — og tók landið hans. Gefjun plægir, jörðin rifnar, Fjórir uxar draga landið sjálft, Gefjun sker, hafið gleypir, Sjáland fæðist úr valdi mínu. Gefjun plægir, jörðin rifnar, Fjórir uxar draga landið sjálft, Gefjun sker, hafið gleypir, Sjáland fæðist úr valdi mínu. Gefjun plægir, jörðin rifnar, Fjórir uxar draga landið sjálft, Gefjun sker, hafið gleypir, Sjáland fæðist úr valdi mínu. Gefjun plægir, jörðin rifnar, Fjórir uxar draga landið sjálft, Gefjun sker, hafið gleypir, Sjáland fæðist úr valdi mínu. Sjáland lifir, Sjáland lifir, Úr valdi mínu, úr valdi mínu. Sjáland lifir, Sjáland lifir, Úr valdi mínu, úr valdi mínu.

König Gylfi versprach mir Land, So viel, wie ich pflügen könnte, Er lachte, er hielt es für ein Spiel, Er kannte meine Macht nicht. Meine vier Söhne wurden zu Ochsen, Hörner wuchsen, Häute wurden hart, Ich schirrte sie vor meinen Pflug, Und die Erde selbst spürte Furcht. Gefjun pflügt, die Erde reißt, Vier Ochsen ziehen das Land selbst, Gefjun schneidet, das Meer verschlingt, Seeland wird geboren aus meiner Macht. Gefjun pflügt, die Erde reißt, Vier Ochsen ziehen das Land selbst, Gefjun schneidet, das Meer verschlingt, Seeland wird geboren aus meiner Macht. Die Erde selbst schrie unter dem Pflug, Felsen brachen, Täler öffneten sich, Die Schweden sahen zu und konnten nichts tun, Während ihr Land aufs Meer hinaussegelte. Vier Söhne, vier Ochsen, Die Hörner schneiden tiefer als jedes Schwert, Gylfi versprach, was er für unmöglich hielt, Ich nahm ihn beim Wort — und nahm sein Land. Gefjun pflügt, die Erde reißt, Vier Ochsen ziehen das Land selbst, Gefjun schneidet, das Meer verschlingt, Seeland wird geboren aus meiner Macht. Gefjun pflügt, die Erde reißt, Vier Ochsen ziehen das Land selbst, Gefjun schneidet, das Meer verschlingt, Seeland wird geboren aus meiner Macht. Gefjun pflügt, die Erde reißt, Vier Ochsen ziehen das Land selbst, Gefjun schneidet, das Meer verschlingt, Seeland wird geboren aus meiner Macht. Gefjun pflügt, die Erde reißt, Vier Ochsen ziehen das Land selbst, Gefjun schneidet, das Meer verschlingt, Seeland wird geboren aus meiner Macht. Seeland lebt, Seeland lebt, Aus meiner Macht, aus meiner Macht. Seeland lebt, Seeland lebt, Aus meiner Macht, aus meiner Macht.

Die Geschichte zum Lied

Snorri erzählt dies zweimal, in der Gylfaginning und noch einmal zu Beginn der Ynglinga saga. Gylfi, ein König in Schweden, gab einer wandernden Frau so viel Land, wie sie mit vier Ochsen an einem Tag und einer Nacht pflügen könne. Er wusste nicht, dass sie von den Asen war. Gefjun ging nach Jötunheimr, wo sie von einem Riesen vier Söhne hatte, und verwandelte sie in Ochsen. Der Pflug schnitt so tief, dass sich das Land löste. Die Ochsen zogen es westwärts ins Meer, wo es zur Insel Seeland wurde, und die zurückgebliebene Mulde füllte sich mit Wasser und wurde ein See. Snorri zitiert dazu den Skalden Bragi Boddason, womit der Vers älter ist als seine Prosa. Das Lied behält die Einzelheit, die der Geschichte ihre Schärfe gibt: Gylfi setzte die Bedingungen selbst. Er bemaß die Gabe an dem, was ein Mensch seiner Meinung nach an einem Tag schaffen konnte, und verlor eine Insel, weil er sich darin irrte, mit wem er handelte. Seeland, auf dem Kopenhagen liegt, ist, was von dem Handel blieb.